post

Pixel Junk Eden

Mit Pixel Junk Eden steht uns ein weiterer Playstation Network Titel aus dem Hause Pixel Junk in Sonys virtuellem Online-Shop zur Verfügung. Dabei versucht eine kleine Figur, dem an abstrakte Kunst grenzenden virtuellen Garten, durch das Einsammeln von Pollen und dem Aktivieren von Samen, neues Leben einzuhauchen. Es benötigt allerdings keiner Gärtnereilehre um auch in diesem Spiel seinen Spaß zu finden und sich durch die einzelnen Gärten zu schlagen.

Abstrakte Kunst mal anders

Wer Pixel Junk Eden zum ersten Mal sieht und nur zuschaut, der wird sich nach dem Sinn des Spiels fragen. Obwohl dieser schnell erklärt ist, lässt er sich durch die Simplizität dieses Spiels nicht sofort erfassen. Ziel ist es mit der kleinen Figur, sogenannte Pollenträger zu zerstören, welche einzusammelnde Pollen freisetzen, mit denen wiederum in 10 unterschiedlichen Gärten verteilte Samen aktiviert werden können.

Aus jedem aktivierten Samen sprießt eine neue Pflanze, an der man sich mit der Spielfigur weiter in die Höhe vorarbeiten kann, um an die begehrten Spectra zu gelangen. Dabei erfordert jeder Level das Einsammeln einer bestimmten Anzahl an Spectra, von denen insgesamt fünf in jedem einzelnen Abschnitt verteilt sind.

Um weiter in die Höhe vorzudringen, wurde der kleinen Figur eine besondere Fähigkeit spendiert, mit der sie sich bei einem Absprung von einem Gewächs mit einem Seidenfaden an diesem festhält. Rotiert man nun den linken Analog Stick, beginnt die Figur sich am seidenen Faden im Kreis zu schwingen. Pollenträger, die dabei dem Seidenfaden in die Quere kommen können so mit Leichtigkeit zerstört werden.

Doch auch Seide hat irgendwann ihre Belastbarkeit erreicht und durch die einwirkenden Kräfte kann der Halt bietende Faden nach kurzer Zeit abreißen, so dass man sich möglichst vorher entscheiden sollte, ob man sich wieder an die Pflanze heranziehen möchte oder selbst den Faden loslässt, um sich mit Schwung zur nächsten Pflanze zu katapultieren.

Gameplay

Jeder zerstörte Pollenträger hinterlässt wiederum viele kleine Pollen die entweder mit Hilfe des Seidenfadens oder durch das bloße berühren eingesammelt werden können. Eingesammelte Pollen fliegen sofort zum nächstmöglichen Samen, welcher immer eine unterschiedliche Anzahl an Pollen benötigt um aktiviert zu werden.

Den letzten Anstoß zum sprießen einer neuen Pflanze muss der Spieler allerdings durch das berühren eines solchen Samen selber geben. Gelingt es, mit einem Seidenfaden oder während eines kompletten Sprunges mehrere Pollenträger zu zerstören, erhöht sich neben der gutgeschriebenen Punktzahl auch die Anzahl der freigesetzten Pollen, so dass schon bald ein heidenloses Durcheinander auf dem Bildschirm herrscht.

Neben der eigentlichen Aufgabe die Spectra zu finden und einzusammeln, kämpft der Spieler auch noch gegen die Zeit und ein paar kleine, nicht weniger abstrakte, Gegner. Die ablaufende Zeit kann allerdings durch das Einsammeln kleiner Zeitkristalle oder das Finden eines neuen Spectra wieder aufgefüllt werden. Letzteres beschert dabei eine komplett aufgefüllte Zeitleiste. Besonders für die Trophäenjäger könnte dieses Spiel interessant sein, da es von Sonys neuem System Gebrauch macht und wieder einmal die unterschiedlichsten Aufgaben zu erfüllen sind.

Die schwierigsten dürften dabei das Zerstören von 500 Pollenträgern oder das Einsammeln von 100.000 Pollen während eines Spiels sein. Ein Spiel gilt dabei nur so lange bis die Zeit abgelaufen ist oder alle fünf vorhandenen Spectra in einem Garten gefunden wurden.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *